Egon Rudi Ernst Krenz[1] (* 19. März 1937 in KolbergPommern) ist ein ehemaliger deutscher Politiker der SED. Er war vom 17. Oktober bis zum 6. Dezember 1989 als Nachfolger Erich Honeckers SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR. Bei der Antrittsrede führte er den Begriff Wende in die DDR-Politik ein, der bis heute, vor allem wegen dieses Ursprungs, vor allem von Bürgerrechtlern in der ehemaligen DDR abgelehnt wird. In den Mauerschützenprozessen im Jahre 1997 wurde Krenz wegen Totschlags zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. 2003 wurde er aus der Haft entlassen.

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